13. Tag happy holi am vorletzten Tag

Heute verbringen wir nochmals einen ganzen Tag in Kathmandu. Bevor es morgen nach Hause geht.

Heute ist happy holy (Fest der Farben), ein Feiertag in Nepal. Holi ist eins der farbenfrohsten Feste in Nepal. Symbol für den Frühlingsanfang und dem Sieg des Guten über das Böse. Viele

Es stellt eine Art Frühlingskarneval dar, bei dem sich Leute mit Farbbeuteln und Wasserbomben bewerfen. Im Gegensatz zu vielen hinduistischen Feiertagen, gibt es bei diesem Festival keine religiösen Anforderungen oder Gebete. Der Spaß und die Freude stehen im Vordergrund.

Den ganzen Tag wird laute Musik gespielt, die Menschen strömen durch die Straßen werfen mit Farbe und Wasser um sich. Stellenweise wird Eimerweise Wasser von den Balkonen und Dächern gekippt. Es werden Wasserbomben stellenweise mit Farbe gezielt auf Menschen geworfen. Was ein wenig schmerzhaft sein kann wenn Sie ungünstig trifft, da die Plastiktüten nicht so leicht platzen. Mir hat es nach einer Stunde gereicht. In erster Linie sind Gruppen von männlichen Jugendlichen unterwegs und mit zunehmendem Alkoholkonsum werden sie übermütiger. Und ich finde es nicht sehr angenehm von diesen ständig mit Farbe im Gesicht betatscht zu werden. Vereinzelt gibt es auch Gruppen von jungen Frauen. Nicht zu vergessen die Touristen. Die Chinesen sind natürlich auch in Gruppen anzutreffen. Diese waren die ersten heute früh,  alle schön einheitlich mit T-Shirts “happy holi 2019“, die hier an jeder Ecke angeboten werden. Ebenso die Farbe.

happy holi

Bevor ich mich ins Getümmel gestürzt habe, habe ich mir erstmal eine Massage am Vormittag gegönnt. Das Massageinstitut heißt “seeing hands“. Es sind blinde Therapeuten. Der Masseur hatte ganz schön viel Kraft in den Fingern und alle Schmerzpunkte getroffen. manchmal war ich kurz davor, den Masseur zu sagen er möchte weniger Druck anwenden. Ich habe mir eine Rücken-, Fuss- und Beinmassage gegönnt. Es war eine traditionelle Massage. Das Ganze hat eine Stunde gedauert und knapp 20 € gekostet.

Zum frühen abend fährt ein Teil unserer Gruppe ins Dwarika Hotel, dieses Hotel hat eine spannende Entstehungsgeschichte. Hier sind wir mit dem Sohn der Gründerin des Shanti-Leprahilfe Verein verabredet. Er kommt mit „seiner Tochter“. Dieses Mädchen hat er angenommen, es war eine Kaiserschnitt – Frühgeburt mit 1300 g Gewicht. Da die Mutter aus der Schicht der Ärmsten kommt, hatte des Krankenhaus kein Interesse sich richtig um das Frühchen zu kümmern. Heute ist sie 1,5 Jahre alt und ein aufgewecktest Kind. Aber auch hier in Nepal ist es  nicht so einfach, ein Kind zu adoptieren.

Dwarika Hotel

Er wir uns das Projekt in Kathmandu zeigen. Es ist ein recht umfangreiches Projekt. Es sind hier alle Altersklassen vorhanden. Von Kleinkind bis Alt. Die Menschen dürfen hier bis zum Lebensende wohnen bleiben. Seit dem Erdbeben platzt diese Einrichtung aus den Nähten und es wird, wo möglich angebaut. Das Haus ist von Nepalis mit traditioneller Malerei geschmückt worden. Alle Wände sind bunt und es gibt dadurch finde ich, eine zusätzliche wohlfühl Atmosphäre.

der Kindergarten

 

 

 

 

Nach dem Rundgang geht es zurück ins Dwarika, dort sind wir noch mit der Tochter der Hotelgründerin verabredet. Sangita hat nach dem Erdbeben ein Projekt für Ihre Landsleute ins Leben gerufen. Es entstand das Camp Hope und noch heute kämpft sie für diese Menschen. Aufgrund ihrer guten Beziehungen bis in die höhere politische Ebene, ist es ihr möglich einiges in Gang zu setzen. Was allerdings auch viel Kapital benötigt. Es war ein sehr aufschlussreiches Gespräch.

Sangita erzählt uns, dass die Regierung pro Haus für die Erdbebenopfer 3.000 – 3.500 $ zahlt. Was nur für einfache Hütten reicht, die wieder nicht erdbebensicher sind. Die Hütten die ihre Foundation bauen möchte, kosten ca. 8.500 $ und sind Erdbebensicher. Auch dieser Betrag wurde von der Regierung gedeckelt. Es musste alles noch einmal umgeplant werden, da die Häuser zuerst ca.10.000 $ gekostet hätten. Es wurden vier Geologen vorher damit beauftragt den Untergrund zu prüfen. Die Regierung lehnt es aber ab, ihr Geld auszuzahlen, sollten die Dorfbewohner ein Haus von der Foundation bekommen. Bereits ausgezahlte Gelder müssen dann zurück bezahlt werden. Auch musste jeder Dorfbewohner ein Papier unterschreiben indem er auf das Geld von der Regierung verzichtet, wenn er ein Erdbeben sicheres Haus bekommt. Dieses Papier hat fast jeder Dorfbewohner unterschrieben. Einige nehmen  lieber das Geld von der Regierung. Weil hier die Möglichkeit besteht das Haus wieder nach oben aufzustocken. So ein Gebäude hat eine Fläche von 3,5 x 3,5 m. Die anderen Häuser haben die dreifache Fläche. Können dafür aber nicht nach oben ausgebaut werden. Was aber in einem solch unsicheren Gelände Sinn macht.

Das Material für die 155 – 160 Häuser wurde schon gekauft. Mit allen Firmen wurden Festpreise ausgehandelt. Es muss jetzt mit dem Stiftungs eigenen Bulldozer und LKW erst einmal die Straße zu dieser Region ausgebaut werden. Dann kann das Material dorthin gebracht werden. Die Chinesen haben inzwischen eine Brücke erneuert. Zur Zeit ist es sehr schwierig überhaupt in diese Bergregion zu kommen.

Die Geologen haben den Grund und Boden nach einem Ampelsystem aufgeteilt. Grün bewohnbar, gelb für Landwirtschaft, rote Zone nichts, da gefährlich. Daher stellte sich das Problem, dass sich Grundstücke von einigen Dorfbewohnern in der roten Zone befanden. Daher kam die klare Ansage, wenn die Dorfbewohner in den grünen Zonen nicht bereit sind, Land natürlich gegen Bezahlung an ihre Mitbewohner abzugeben, würde gar nichts gebaut werden. Inzwischen hat jede Familie wieder ein Grundstück in der Region. Es mussten auch alte Kasten Probleme überwunden werden. Welche in erster Linie noch in den Köpfen der älteren und mittelalten Generation steckt.

Eine Schule wurde gerade fertig gestellt und das innerhalb von 3,5 Monaten. Auch das konnte nur so schnell gehen, da ein Festpreis mit den Baufirmen ausgehandelt war. Es existieren noch ganz viele Pläne, wodurch das Projekt bestimmt noch viele Jahre bestehen wird.

morgen geht es zurück…

und Tschüss…

12. Tag zurück nach Kathmandu

Heute Nacht war es ganz schön kalt. Obwohl hier schon relativ dicke Decken sind, habe ich die 2. Decke auch benutzt. Um 8 Uhr Koffer vor die Tür und frühstücken. Um 9 Uhr geht’s los.

Wir mussten zum Jeep den Berg ein Stück runterlaufen über den Trampelpfad, da nach dem Regen die Strassen matschig sind und direkt in der Baustelle hat sich ein LKW festgefahren.

Stellenweise Interessante Technik des Häuserabrisses. Die Ziegelwände werden entfernt und es bleibt nur das Beton Gerippe mit den Bodenplatten stehen. Danach wird alles neu aufgebaut. Größere Städte Bebauungspläne – Masterplan, viele Baustellen und Ziegeleien und massenhaft Ziegel aufgestapelt.

Bevor wir ins Hotel fahren, sehen wir uns noch ein Projekt in Patan an, ich denke ist ein Vorort von Kathmandu. Das Mahavedi Women Education Center. Das Projekt wird von einem Lehrer Ehepaar geführt und ist eine Schule zur Alphabetisierung und Berufsausbildung für arme Frauen ohne oder mit nur geringer Schulbildung. Die jüngste Schülerin derzeit ist 16 Jahre, die Älteste durften wir heute auch kennenlernen, sie ist stolze 80 Jahre alt.Eine Frau hatte ihr Kind dabei. Es sind zur Zeit über 30 Frauen registriert, davon kommen im Schnitt 25 regelmäßig. Der Unterricht wird täglich angeboten und einmal die Woche gibt es etwas zu essen. So auch heute, wir wurden zum Lunch eingeladen. Es gab Dal Bhat, ein typisch nepalesisches Gericht, welches wir unterwegs auch schon gegessen haben. Es war „mi toscha“ – sehr lecker (ich weiss nicht, wie das geschrieben wird).

die Älteste – stolze 80 Jahre jung

die Köchin

In Nepal gibt es keine Kultur der Erwachsenenbildung. Neben den Grundlehrgängen in Schreiben, Lesen und Rechnen bietet die Schule seit 2011 auch einen Englischkurs und sechsmonatigen Näh- und Schneiderkurs an.
Der Freitag ist für allgemeine Bildung (u.a. Gesundheit, Hygiene, Verhütung), Kommunikation und gemeinsames Feiern von Festen mit Essen, Ausflüge z. B. Tempeln u.ä. reserviert. Dieses Angebot wird ein bis zweimal pro Monat durchgeführt und ist bei den erwachsenen Schülerinnen sehr beliebt und auch für die Anbindung an die Schule wichtig. Die Teilnahme ist Freiwillig und einige Frauen müssen sich zu Hause unter einem Vorwand wegschleichen. In erster Linie sind es die Schwiegermütter, die dafür Sorgen, dass die Frauen das Haus nicht verlassen. Auch viele Männer wollen nicht, dass ihre Frauen das Haus verlassen.

Nach einer herzlichen Verabschiedung ging es weiter zum Hotel, hier checken wir jetzt zum Dritten und letzten mal ein.Zur Abwechslung mal wieder ein wenig rumgebummeln und shoppen. Dann zum Diner, unser Abschlussessen. Wir waren in einem Restaurant mit traditionellem Tanz. Das war der totale „Touri-Schuppen“ und dank der geschätzt 90% Chinesen, unheimlich laut und hektisch. Jeder Tour Guide oder Trekking Unternehmen scheint seine Kunden hierher zu „schleppen“. Zu Essen gab es Dal Bhat. War nicht schlecht, aber nur lauwarm auf Grund der Massenabfertigung.

Und schon ist der vor-vorletzte Tag vorbei.

 

 

Egal was man anfasst, es ist alles staubig.

11. Tag in den Bergen

Gegen 5:30 Uhr bin ich wach geworden. Den Wecker hatte ich zu 6 Uhr gestellt, um mir den Sonnenaufgang anzusehen. Von unsere Hütten hätte man einen direkten Blick. Leider ist es bewölkt und nur ein wenig Morgenröte zu sehen. Mit der Zeit wurde es sonniger, aber es gab nur einige Löcher in den Wolken. Stellenweise konnte man die Achttausender erahnen. Können aber auch Wolken sein… Trotzdem ein toller Anblick. Ganz schnell wird es aber wieder diesig.

6:00 Uhr

andere Seite

ach dem Frühstück sind wir zu viert zu einer Wanderung durch die Täler und Berge aufgebrochen. Vom Hotel ging es erst einmal durch ein Dorf auf ein großes Plateau. Dort sind ganz viele Kartoffelfelder, viele Kühe, Ziegen und Hühner zu sehen. Es gibt schöne alte Gebäude, aber auch neue Häuser, die nach dem Erdbeben entstanden sind. Es wird viel gebaut. Eine Schule, auch ein neueres Haus ist zu sehen.

sauberes Bergwasser

Kartoffelanbau

Pause

Am Ende des Plateaus ging es weiter bergab, in ein anderes Tal, Richtung Fluss. Über diesen führt eine Hängebrücke auf die andere Talseite. Habe ich hervorragend gemeistert. Es ist eine Eisenbrücke, die vermutlich noch nicht sehr alt ist. Am Ende der Brücke sind wir dann über einen Trampelpfad wieder den Berg hinauf.

modernes WC

Hängebrücke

Brücke von oben

Ziege schaut aus Tür

von dort sind wir gekommen

Dorfkneipe

Weiter durch ein Bergdorf wieder bergauf bis zur eine Dorfkneipe. Hier haben wir eine kurze Rast eingelegt. Anschließend ging es wieder bergab bis zu einem Fluss. Wieder mussten wir eine Hängebrücke zur anderen Talseite überqueren.

nächste Hängebrücke

Hier haben wir den Küchenchef von unserem Resort getroffen. Dann weiter über den Trampelpfad bergauf bis zu dem ersten Bergdorf, das wir heute früh beim Start durchquert haben. Noch ein wenig weiter bergauf und wir waren wieder in unserem Resort. Das ganze hat vier Stunden gedauert. War aber eine wirklich schöne und interessante Runde. Es gab viel zu sehen das Wetter war gut, da es immer leicht bewölkt war.

Gegen 14:00 Uhr kam dann der Regen und dauerte ca. 1,5 Stunden. Es hat sich merklich abgekühlt. Habe die ganze Zeit faul im Bett gelegen, da es hier auch keine Heizung gibt. Um 19:00 Uhr gab es Abendessen. Zum Glück gibt es einen Vorraum mit Kamin. Der war gestern Abend auch schon an. Somit konnten wir uns vor und nach dem essen aufwärmen. Heute war es sehr verraucht.

10. Tag über Panauti nach Balthali

Irgendwie habe ich Probleme Bilder zu laden und das Internet bricht auch immer ab. Also nicht wundern, wenn wenig passiert…

Heute war interessanter Tag, nach dem wir uns durch diesen fetten Verkehr von Kathmandu gequält haben, sind wir nach ca. zwei Stunden in Panauti angekommen. Es ist eine richtig schöne alte Stadt, ganz wenig Touristen.

 

Hier haben wir die Shree Panauti Basic School besucht und wurden von dem Rektor und dem sehr engagierten Lehrer Rajan begrüßt. Es werden derzeit 217 Kinder, Mädchen und Jungen, in 2 Schichten unterrichtet, von der ersten bis zur achten Klasse. Unter anderem wird die Schulspeisung für alle Schüler von Wir für Nepali e.V. unterstützt. Die Schule ist ein sehr altes Gebäude und in einiger Entfernung wird eine neue Schule für 500 Kinder geplant und gebaut. Die erste Klasse mit den drei bis vierjährigen ist in einem anderen Gebäude ausgelagert, da das alte Schulgebäude keinen Platz bietet.

Empfangskomitee

Anschließend sind wir noch ein wenig durch diesen alte Ort gelaufen und haben den Indreshwar Mahadev Mandir (Tempel) besichtigt. Welcher einer der ältesten Tempel in Nepal ist. Der dreistöckige Shiva Tempel wurde schon 1294 gebaut, rings um ihn sind zahlreiche andere Tempel und Schreine. Zu Fuß ging es weiter zum Fluß. Auch hier gibt es am Zusammenfluss zweier kleiner Flüsschen eine Verbrennungsstätte der Hindus. Männer sassen hier und haben „palavert“, ein „Pfeiffchen“ geraucht. Die Frauen haben die viele Enten im und am Wasser gehütet und Wäsche gewaschen.

Enten Mama

Körperpflege am Fluss

Wäsche waschen

Dann sind wir weiter gefahren nach Balthali.

Balthali ist ein friedliches Dorf der Newar-Gemeinschaft, gelegen im Becken des Katmandu-Tals, auf 1.700 Metern Höhe.

Unterwegs musst mir das Fahrzeug wechseln und sind in zwei Geländewagen umgestiegen. Diese sind dringend nötig auf den nicht asphaltierten Bergstraßen. Die Strasse wurde verbreitert, ist aber Stellenweise noch nicht befestigt. Es staubt auch hier ohne Ende. Angekommen in unserem Berghotel, dem Balthali Village Resort mussten wir noch einige Stufen nach oben gehen, dabei merkt man die Höhe (1700 m). Hier kann man in zwei verschiedene Täler sehen. Die Hütten liegen direkt am Hang mit Blick in ein Tal.

Nach dem Mittagessen sind wir zwei Stunden zu einem Bergdorf auf der gegenüberliegenden Seite gelaufen. Durch das Dorf und auf der anderen Seite wieder zurück gewandert, dabei haben wir die bestimmt sehr alten Trampelpfade der Einwohner genutzt. Eine sehr interessante und spannende Tour. Die Menschen leben noch sehr einfach. Haben allerdings inzwischen Strom und es gibt etliche Wasserstellen in dem Dorf. Von oben sieht man die unzähligen Terrassenfeldern, welche in einer Art bewirtschaftet werden, die ich noch nicht gesehen habe. Auch die im Bau befindliche Straße ist gut zu sehen. Wie wir später erfahren haben, wird diese nicht von der Regierung gebaut, sondern von dem Hotelbesitzer.

Von dem Dorf bis zu unserem Hotel hat uns die ganze Zeit ein Hund begleitet. Kinder von der Schule kamen uns entgegen und natürlich viele Ältere, insbesondere Frauen, mit Lasten, die sie in Körben mit dem Kopf trugen. Die jüngeren Menschen arbeiten oder leben in der Stadt.

roter Rhododendron, die National Pflanze

unser Wegbegleiter

 

9. Tag zurück nach Kathmandu

Heute mal ein entspannter Morgen um 8:00 Uhr Frühstück – ich war natürlich schon um 6:30 Uhr wach. In Ruhe frühstücken und erst um 10:45 Uhr los zum Flughafen.

gegen Plastik

Der Flughafen von Bharatpur ist klein und niedlich, das Gepäck muss noch per Hand geöffnet werden und wird abgetastet, dann wird es gewogen und per Hand das Gewicht in eine Liste eingetragen. Ein Gerät zum Durchleuchten des Gepäcks steht schon bereit, ist aber noch nicht ausgepackt, ansonsten ist es alles sehr entspannt hier. Es gibt sogar einen kleinen Shop, wo es richtigen Kaffee mit Bohnen aus einer Siebträgermaschine gibt. Alles wird hier noch händisch erledigt es gibt zwei Airlines – Yeti Airlines oder Buddha Air.

Mönch

Auskunftstafel Flüge

 

Abfertigungsschalter

Die Kontrolle des Handgepäcks ist auch noch per Hand. Man geht aber durch einen Körperscanner, alles ganz entspannt. Das Flugzeug ist noch nicht da . Aber wie das in vielen Ländern üblich ist, funktioniert das wie bei einem Linienbus. Landen, aussteigen, einsteigen, weiter fliegen.

der Flieger

Gepäckband

Gepäckabholung

Nach ca. 30 Minuten sind wir auf dem Inlands Flughafen von Kathmandu gelandet. Ein paar Schritte gelaufen und wir sind in der “Gepäckhalle“. Die Koffer werden schnell gebracht, alles per Hand und gegen Vorlage des Gepäckscheins ausgehändigt. Ganz entspannt und trotzdem zügig. Sind auch nur ca. 60 Plätze in der Maschine… wieder in das Holy Himalaya Hotel… habe diesmal ein Zimmer im 5. Stock mit Balkon. Noch ein wenig durch Thalem spaziert und einen spicy chicken burger bei Kathmandu Burger gegessen (ist keine Kette)… sehr lecker, besser als McDoof…

8. Tag weiter mit Safari

Wieder mal klingelt der Wecker um 6:00 Uhr.

Um 8:00 Uhr geht’s los…

Waschtag

Reisfelder

auf dem Weg

 

in den Wald zu einem Spaziergang zur Vogel Beobachtung – eher suchen. Aber wir haben u.a. zwei sehr lebendige Kauze gesehen und Termitenhügel. Und leider auch eine Horde Chinesen. Diese waren so laut unterwegs, dass es natürlich schwer ist was zu entdecken. Ein Reh im Unterholz und einige Affen auf den Bäumen.

Aber das Beste ein Nashorn kommt fressender Weise auf uns zu. Der Guide hat uns sofort zurück geschickt und zwar schnell und ruhig zu sein. Da die Chinesen hinter uns waren, sind wir auf sie zu und diese haben nichts besseres zu tun als lautstark Richtung des Nashornes zu gehen. Obwohl ihr Guide auch zur Umkehr und Ruhe mahnte. Diese Menschen sind einfach unmöglich…
Leider konnte ich kein Foto machen.

Der Marsch endete an einer Elefanten Aufzuchtstation. Darüber kann die geteilter Meinung sein. Ich bin auch hin und her gerissen. Einerseits ist es wichtig zur Arterhaltung und zum anderen werden die umliegenden Dörfer und Felder geschützt, wenn die Elefanten nicht frei laufen. Die Elefanten werden innerhalb eines Geheges angebunden gehalten. Diese werden ab dem 3./4. Lebensjahr trainiert und später als Last-, Transport- oder Safari-Elefanten eingesetzt. Täglich ab 10:30 Uhr werden diese dann zum Fressen und Baden in den Wald gebracht.

Wenn ich es richtig verstanden habe, werden die Elefantendamen als Aufzuchtstiere während der Brunftzeit ausserhalb des Geheges gehalten. Wilde Elefantenbullen kommen dann mal „auf Besuch“, um sich mit den Elefantendamen zu paaren. Derzeit sollen alle Babys von Ronaldo sein. Das Jüngste ist 20 Tage alt.

Habe nur nicht verstanden, wie das gehen soll. Die Elefanten sind so schlau, dass ich denken würde, wenn sie einmal frei sind, kommen sie nicht wieder.

Gerade fuhr hier eine Fahrrad Demo vorbei. Friday for Future – findet wohl wirklich über all auf der Welt statt.

Dann sind wir vor der Mittagspause noch schnell zum Fluss zum Baden der Elefanten – dachten wir… war ein Baden mit Elefanten

aber zumindest konnte ich dort auch meine geliebten Wasserbüffel beobachten. Habe schon 2 mal Büffelfleisch hier gegessen. Ist sehr lekker und auch mageres Fleisch.

Gegen 15 Uhr sind wir zum Elefanten Ausritt gefahren. Natürlich waren auch hier viele Touristen, inklusive der Chinesen. Es gibt aber auch viele indische Touristen. Und natürlich die aus den westlichen Ländern. vier Menschen sitzen in einem Korb. War etwas unbequem und beengt. Aber wir haben einen grasendes Nashorn getroffen. Es standen viele Elefanten um dieses Nashorn herum, und es hat sich nicht stören lassen. So standen wir fast neben dem Nashorn. Einige Rehe und Pfauen haben wir auch gesehen. Diese sind auch ganz entspannt geblieben und nicht geflüchtet. Auf dem Rückweg sind wir wieder einem Nashorn begegnet, eventuell dem selben? Dieses lag in einem Tümpel und hat sich da sichtlich wohl gefühlt und hin und her gewälzt. Es ist eben so entspannt geblieben wie das andere Nashorn. Wir waren knapp zwei Stunden unterwegs. Es hat sich gelohnt…

Nashorn

Nashorn im Tümpel

Nashorn

Ein wenig ärgerlich finde ich hier, dass man aufgefordert wird Trinkgeld zu zahlen. Für jede Kleinigkeit/Dienstleistung soll man was geben. Aber es ist eine freiwillige Leistung… Versaut allerdings die Preise… Da die Erwartungshaltung derjenigen natürlich vorhanden ist…

7. Tag voll mit Safari

Das WLAN ist hier nicht so gut, dadurch kann ich leider einige tolle Bilder, auch aus Lumbini, nicht hochladen.

Um 8 Uhr starten wir zu unserem ersten Ausflug.

Eine Kanufahrt, dauerte ca. eine Stunde. Auf dem Weg dahin, sind immer wieder, auch alte Bauernhäuser zu sehen, wo nicht nur Büffel stehen, sondern auch ein Elefant.

Das Wasser ist ganz klar. Viele Eisvögel waren zu sehen, da gerade die Brutzeit ist. So viele auf einmal habe ich noch nicht gesehen. Vereinzelt liegen einige Krokodile herum und viele andere Vögel, wie Marabus, Reiher, Enten, waren zu sehen. Große Tiere leider nicht.

Nach dem Mittag geht die Jeep Safari los. Mit dem Kanu über den Fluss zum Jeep. Mit vielen anderen. Ganze 4 Stunden waren wir mehr oder weniger erfolgreich unterwegs. Haben eine Zibet Katze, die ich nicht kenne. Einige Pfauen, andere Vögel und dann lange nichts. Irgendwann dann ein Nashorn in einem Tümpel. Dann wieder lange nichts. Zwischendurch haben wir einige Militär Posten durchfahren. Bei einem musste man sich anmelden und wieder abmelden. Das Militär bewacht alle National Parks in Nepal. Vor allem wegen der Wilderer. Hier im Park sind sie mit Fahrrädern unterwegs. Irgendwie denke ich nicht sehr Vorteilhaft. Fotos darf man mit Militärs nicht machen.


Als Krönung ist zum Abschluss ein Nashorn über den Weg gelaufen. Einige Affen und einen Hirsch mit Reh.


Es war trotzdem ein toller Nachmittag. Gegend schauen und die Natur genießen. Aber unter dem Strich ist eine Safari in Afrika besser. In der Steppe sind die Tiere besser zu sehen und es gibt mehr Arten und Herden. Hier ist Wald und Buschlandschaft mit Elefanten Gras. Welches bis zu 8 m hoch wird.

Nach dem Abendessen geht es ins Kulturhaus, wir sehen traditionelle Tänze der Tharu. Der Volksstamm, der hier lebt. Es gibt tolle Stock Tänze oder einen Pfau-Tanz.

Tharu Kulturzentrum

6. Tag Buddhas Geburtsort

Weckruf um 5:25, war etwas zu früh…

Um 7:00 los unbefestigte Straße, soviel Staub, Armut, ich frage mich, wie viele Jahre diese Menschen damit leben müssen… 20 km Strecke in knapp 1 Stunde… noch oft Wasserbüffel zu sehen

Blick aus dem Hotelzimmer am Morgen

Lumbini Garden

Die Sache mit dem Stein im Maya Devi Tempel finde ich „fragwürdig“. Aber so ist das mit dem Glauben…
Jedes buddhistische Land und welches den Buddhismus respektiert, kann auf Antrag eine Friedenspagode bauen. Wir haben die myanmarische, thailändische, kambodschanische, chinesische, deutsche (fand ich sehr kitschig), die nepalesische (sehr schlicht, leider darf man keine Fotos machen) – hat mir am Besten gefallen und In der Mittagshitzeden japanischen Friedenstempel besucht, in der vollen Sonne. Keiner geht hoch…

Myanmar

 

Kambodscha

 

Thailand

Deutschland

das Lebensrad

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nepal – verbotenes Bild aus dem Tempel

China

China

 

China

China

Jedes buddhistische Land und welches den Buddhismus respektiert, kann auf Antrag eine Friedenspagode bauen. Wir haben die myanmarische, thailändische, kambodschanische, chinesische, deutsche (fand ich sehr kitschig), die nepalesische (sehr schlicht, leider darf man keine Fotos machen) – hat mir am Besten gefallen und die japanische besucht.
Mit einer e-Rikscha wurden wir über das recht große Gelände gefahren.

Unterwegs

Und nun machen wir uns auf den Weg nach Chitwan… wir müssen den Weg von heute Früh erst einmal wieder zurück fahren… es ist staubiger als am Morgen, da ist wenigstens ein Tanklaster entlang gefahren und hat zumindest eine Spur gewässert… hat bestimmt nicht lange vorgehalten…

Erstaunlicherweise leben im Geburtsort von Buddha und in der Region mehrheitlich Moslems… bis jetzt habe ich erst eine vermummte Frau gesehen… aber das miteinander der Religionen ist wohl in Nepal auch kein Problem…
Das Handy ist auch hier sehr wichtig… fast jeder hat eins in der Hand und die Jugend ist voll mit ihren Selfies beschäftigt..
Dieser Verkehr und das Leben an der Straße trotz des Sandes… Fahrräder mit 2 Schränken beladen, School und Linien Busse, Roller und Motorräder und natürlich Fußgänger, alles wuselt auf der Straße… nicht zu vergessen die Tiere, Hunde, Ziegen und Kühe queren die Straße…

Gegen 16 Uhr waren wir dann in unserem wunderschönen gelegenen Royal Park Hotel. Sehr ruhig milde Luft man kann es hier aushalten.

Um 17 Uhr wurde dann Mittag gegessen und dann ging es los mit zwei Ochsenkarren durch die Ortschaft. Sehr gemütlich z.Z. schön ruhig, wenig Touristen.

Dann noch einen Fußmarsch in den Nationalpark zum Fluss an Elefanten vorbei, die tagsüber im Nationalpark (u.a. als Reittiere für die Patrollie durch die Armee) unterwegs sind, Abends dann angekettet werden. Ansonsten würden sie nachts in die Städte und Dörfer gehen und die Felder vernichten.

Am Fluss haben wir dann einige Rehe und 2 Krokodile, sowie einige Vögel gesehen. Es gibt hier noch 93 Tiger in dem gesamten Nationalpark. Aber laut Aussage des Rangers ist die Chance einen zu sehen minimal.

Die amerikanische Regierung hat in diesen Tal wegen der Malaria von 1954 -1960 DDT versprüht. Deswegen soll die Malaria hier ausgestorben sein.

Japan

5. Tag Richtung Lumbini

Wir starten um 7:18 im Kleinbus. Nach 1 Stunde Puller-Pause, geschafft haben wir schon 30 km. Serpentinen ohne Ende, Berg rauf und runter…die Straße ist zwar Asphaltiert, aber wellig und Schlaglöcher am laufenden Band… man hopst gut hin und her…

die schneebedckten Berge zwischen den Häusern

Die 8000 mit ihren Schnee Spitzen lassen sich immer wieder zwischen den Bergen sehen. Immer wieder erstaunlich, die großen Bambusse am Hang. Umleitung wegen Straßenbau über die Dörfer… noch schlechter die Straßen…
Viel Plastik Müll am Straßenrand und in der Natur, obwohl es auch hier Sammelstellen gibt.

Gegen 10:00 Uhr die nächste Puller-Pause, danac hwird die Straße erst einmal besser. Aufgrund der Serpentinen und der vielen Busse und LKW’s geht es nur ein wenig schneller voran.

Nächste Pullerpause um 12 Uhr an einem Hotel, wo gerade angebaut wird, mit einer schönen Sicht in ein Tal… dann um 12:45 Uhr schon wieder Pause… der Fahrer macht Mittag… direkt an der Straße, eine Fressbude neben der anderen… nur das keiner von uns etwas essen möchte… so sitzen ich gerade an einem Imbiss fasst auf der Straße… unter meinen Beinen fließt das Spülwasser am Rinnstein den Berg hinab…

Es ist erstaunlich, wie viele Fahrzeuge unterwegs sind und wie wenig bei diesen Fahrstilen an Unfällen zu sehen sind… eigentlich keine… jeder nimmt Rücksicht…

Die Straße wird wieder schlechter und es gibt etliche Baustellen und Staub ohne Ende…es Leben so viele Leute direkt an den Strassen und alles ist staubig… den ganzen Tag wird gefegt… eine never ending Story… die Natur ist nicht grün, sondern auch mit Staub bedeckt… die Luft ist trübe durch den feinen Sand…man fühlt ihn über all…viele Menschen tragen einen Mundschutz, egal wo wir bis jetzt waren… kann man hier auch in allen Varianten kaufen…

Umleitung

Dunst über dem Tal

viele Terrassen zum Anbau im Tal

Staub ohne Ende

eine alte Frau – leider etwas unscharf

weitere Beobachtungen auf dem Weg und generell:

Ziegen und Rinder stehen vor dem Haus, manchmal angebunden, manchmal freilaufend, Wäsche zum Trocknen wird an der Strasse auf gehangen

Nachdem wir die Berge hinter uns gelassen haben, fahren wir durchdie größere Stadt Butwal. Hier sieht man auch wieder die heiligen Kühe auf der Strasse. Die stellenweise gut ausgebaute 2 spurige Strasse wir durch einen Mittelstreifen getrennt. Und hier stehen oder liegen die Kühe. Der Staub hat merklich nachgelassen, ist aber nicht weg… Nepal besteht aus 2/3 tel Gebirge… hier in der Ebene sind 30 Grad… aufgrund einer Planänderung landen wir schon um 14:30 Uhr im Hotel und hängen hier rum. Da es leider ausserhalb einer Stadt liegt.

heilige Kühe

heilige Kühe

Für ca. 240 km waren wir heute mit Pausen 8 Stunden unterwegs… das macht ganz schön müde… das Hotel ist leider nicht so schön… und laut ist es auch… ich weiss icht, wieviele große busse mit Chinesen hier abgeladen wurden…

Lumbini machen wir dann morgen auf den Weg zum Chitwan Nationalpark.

Kurios:

Mir ist bei den vielen Motorrädern und Rollerfahrern aufgefallen, es trägt nur der Fahrer einen Termin Helm. Laut Gesetz muss nur der Fahrer in Helm tragen. Auch muss nur der Autofahrer sich an zuschnallen. kein Logik, aber Gesetz ist Gesetz.

butwal nepal Temperatur: n/a Luftfeuchtigkeit: n/a n/a

4. Tag Pokhahara – Himalaya – Annapurna

Um 5 Uhr klingelt der Wecker um 5:30 Uhr fahren wir los zum Sonnenaufgang nach Sarangkot. Natürlich sind wir nicht die Einzigen. Es sind viele Menschen vor Ort. Und kalt ist es auch. Aber es ist beeindruckend. Man sieht den Achttausender, den Annapurna und einige “kleinere“ Berge, zwischen 6000 und 7000 m hoch. Es ist diesig, aber mit der Sonne erscheinen die Berge in einem tollen Licht.

 

Zurück ins Hotel frühstücken und eine Stunde später geht es los zur Stadt Besichtigung. In Pokhara gibt es nicht ganz so viel zu besichtigen wir fahren zur Gupteshwor Mahadev Cave, einer Höhle wo ein Phallussymbol verehrt wird und sich ein Wasserfall wiederfindet, der oberirdisch verschwindet. Diesen besichtigen wir danach von oben, der Patale Chhango, auch David Fall genannt. Die Übersetzung von Patale Chhango heißt unterirdischer Wasserfall. Rund um die Wasserfälle wurde ein kleiner Garten angelegt. War für mich nicht so angenehm, dunkel, feucht, schwül und viele Menschen. Bin nicht bis zum Wasserfall runter.

Stop am Bindabashani Tempel. Der Hindutempel Bindhya Basini liegt im alten Teil Pokharas. Er wurde der Göttin Durga als Inkarnation von Parvati geweiht. Von hier bietet sich ein wunderschöner Blick auf den Himalaya.

 

Weiter zum Seti River – weißer Fluss, erhält seine Farbe durch Kalkstein, eine tiefe Schlucht. Hat mich jetzt nicht „umgehauen“.

Die Seti-Schlucht

Die Seti Gandaki, ein Wildfluss, der im Annapurna-Massiv entspringt, durchfließt Pokhara als schmale, tiefe Schlucht (Seti River Gorge). Allerdings gibt es nur an wenigen Stellen Zugang zum Canyon.

 

Dann durch das bisschen Altstadt eine Reihe alter Häuser.

 

Und zurück zum Hotel von hier zum Fewa See, Mittagessen ein wenig laufen, ein Böötchen gemietet, Tretboot mit Fahrer für fünf Personen (ca. 2,50 €/pro Person), eine Stunde auf dem Wasser geschippert dann wieder gemütlich an den See gesetzt zum Tee trinken.

Abendessen und Ende vom „faulen“ Tag.